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Grundlagen der Herzratenvariabilität (HRV)

Aktualisiert: 3. Sept. 2025

Das Dokument behandelt die Herzratenvariabilität und deren Bedeutung für die Regulation des vegetativen Nervensystems sowie die Anpassungsfähigkeit des Organismus an verschiedene Belastungen.


Im Rahmen des SAV-Konzeptes nutzen wird diese und weiter Messungen täglich, um die Regeneration zu messen.


Grundlagen der Herzratenvariabilität


Die Herzratenvariabilität (HRV) ist ein wichtiger Indikator für die Anpassungsfähigkeit des Körpers an verschiedene Bedingungen. ​

  • HRV zeigt die Fähigkeit des Organismus, Herzschläge an aktuelle Bedingungen anzupassen. ​

  • Sie wird durch das vegetative Nervensystem reguliert, das aus Sympathikus und Parasympathikus besteht.

  • Ein variabler Herzschlag ist ein Zeichen für gute Gesundheit, während eine starre Schlagfolge auf hohe Belastung hinweist. ​


Vegetatives Nervensystem und seine Funktionen


Das vegetative Nervensystem steuert alle lebensnotwendigen Funktionen des Körpers. ​

  • Sympathikus: Aktivierend, verantwortlich für Kampf- oder Fluchtreaktionen.

  • Parasympathikus: Regenerierend, fördert Erholung und Reparaturprozesse. ​

  • Die Balance zwischen diesen beiden Systemen ist entscheidend für die Gesundheit.


Einflussfaktoren auf die Herzratenvariabilität


Verschiedene Faktoren beeinflussen die HRV und damit die allgemeine Gesundheit.

  • Stress, sowohl psychisch als auch physisch, senkt die HRV.

  • Entspannungstraining und ausreichender Schlaf erhöhen die HRV.

  • Ernährung und Zeitmanagement spielen ebenfalls eine Rolle.


Messung der Herzratenvariabilität


Die HRV wird durch spezifische Messungen erfasst, die wichtige Daten liefern.

  • Eine Messung dauert in der Regel 3 Minuten.

  • Wichtige Parameter sind R-Zacke, T-Welle, P-Welle und S-Zacke.

  • Die HRV wird in Millisekunden (msec) gemessen und gibt Aufschluss über die Regulationsfähigkeit des Organismus.


Biofeedback und seine Vorteile


Biofeedback-Übungen helfen, die HRV zu steigern und Stress abzubauen. ​

  • Durch gezielte Atemübungen kann der Parasympathikus aktiviert werden. ​

  • Regelmäßiges Biofeedback führt zu einem systematischen Anstieg der HRV. ​

  • Eine Verbesserung der HRV ist mit einer besseren Regeneration und weniger Stress verbunden.


Interpretation der Messwerte


Die Interpretation der HRV-Messwerte gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand.

  • Ein niedriger HRV-Wert (<20 msec) deutet auf Einschränkungen hin.

  • Ein Wert von 40-60 msec gilt als gut, während >60 msec sehr gut ist. ​

  • Die Werte müssen im Kontext des Alters und der individuellen Gesundheit betrachtet werden.


Bio-Age als Gesundheitsindikator


Das biologische Alter (Bio-Age) spiegelt die Fähigkeit des Körpers wider, Belastungen zu verarbeiten.

  • Ein steigendes Bio-Age zeigt an, dass Belastungen nicht gut verarbeitet werden. ​

  • Regelmäßige Bewegung und gesunde Lebensgewohnheiten können das Bio-Age senken. ​

  • Bio-Age wird aus den letzten 60 Morgenmessungen ermittelt und berücksichtigt saisonale Schwankungen. ​


Stressmanagement und Regeneration


Effektives Stressmanagement ist entscheidend für die Gesundheit und Regeneration.

  • Stressreduktion durch Bewegung und Entspannungstechniken ist wichtig.

  • Eine gute Regeneration zeigt sich in einer hohen HRV und einem niedrigen Bio-Age.

  • Regelmäßige Erholungsphasen sind notwendig, um die Belastbarkeit zu erhalten.


 
 
 

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