Gedanken zum Jahresanfang 2026
- jbueschges
- 2. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Gedanken zum Jahresanfang 2026
Guter, weil häufig auch grober Vorsatz, sollen meine Gefühle zum Jahresanfang nicht in die Irre leiten. Selbst erfundene oder von anderen vorgeschlagen Ziel verpuffen, weil die Umsetzung mir nicht entspricht. Bei mir ist es eine Frage der durch (er-)Leben gemachte Erfahrung, was ich für mich Verbessern möchte, um authentischer zu werden. Alle anderen Versionen von Leben werden schon gelebt.
Am stärksten hat mich in den letzten Jahren meine alternierende Interpretation des Wortes „alternativ“ geprägt. CHatGPT 5.2 beantwortet die Frage nach Etymologie des Wortes mit: „stammt aus dem Lateinischen, alter=der 0der die andere (von zweien). Daraus das Verb alternare = abwechselnd. Im Kern bedeutet Alternative die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten zu haben, wobei die eine „die andere“ zur ersten ist“.
Alternativlosigkeit scheint also keine kluge Wahl zu sein, sondern eher eine Vorgabe oder Maßnahme (sie zucken innerlich auch ein bisschen?) Nach Prof. Gerald Hüther tendieren Systeme und die darin lebenden Zeitgenossen dazu, andere Mitmenschen zum Objekt Ihrer Erwartungen, Bewertungen, Belehrungen, Maßnahmen und Anordnungen zu machen. Damit geht es nicht mehr um Menschen als Subjekt. Dadurch erreicht man Alternativlosigkeit. Würde scheint antastbar geworden zu sein und Werte vorgegeben.
Jeder Mensch dient sich selbst im Rahmen seines Wissens und anderen im Rahmen seines Nichtwissens, sagt man. Da alternatives Wissen eine Holschuld ist, ist jeder Mensch frei, dieses sich für ihn stimmig anfühlende Wissen zu suchen. Je nach Themenbereich keine angenehme Tätigkeit. Darüber offen zu sprechen, gelingt vielen Menschen erst nach Erreichung des Renten- oder Pensionsalters.
Begleitet wird diese (Helden-)Reise oft durch die Entwicklung einer Haltung zum Leben, die spürbar ist. Nach dem Resonanzgesetz zieht man dadurch andere Menschen in sein „Leben“. Man ist nicht mehr Objekt Anderer.
Gemäß Vera Birkenbihl tausche ich das im Kopf entstandene „Ziel“ gegen das das innere, emotionale Bild der „Vision“. Auf dieser Basis starte ich meine Aktivitäten in 2026.
Was mich noch beeindruckt hat, ist der Begriffes der „Zeitqualität“, in der wir leben. Der Begriff „Wandel“ geht damit einher und dieser findet auf sehr vielen verschiedenen Ebenen statt.
Somit scheint es gut zusammen zu passen. Die KI bietet bisher unbekannte Alternativen in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, das Gesellschaftssystem, also die Art des Zusammenlebens, wird sich verändern. Menschen erkennen neue Alternativen im Denken und Handeln.
Der Begriff „Vertrieb“ steht für viele Menschen für „Drücken, Abschluss um jeden Preis…“. Dafür gibt es sicher konkrete Gründe.
Das Thema Longevity ist für mich ein Katalysator. Es Umfasst die Themenbereiche Finanzplanung und Gesundheit/Vitalität in idealer Weise. Persönlicher kann fast kein Thema sein, es betrifft so viele unterschiedliche Qualitäten.
Für mich bleibt es spannend, ob die KI im Finanzbereich völlig neue Ansätze entdeckt oder entwickeln kann. Im medizinischen Bereich spielen das Protein Engineering und viele Alters-Target wie Entzündungen, Fibrose usw. eine wichtige Rolle. Ebenso wie generative Wirkstoffentwicklung. KI wird die Tierversucher ersetzen. Aber auch heute gibt es schon sehr überzeugende Lösungen zu diesem Thema, meist von kleineren Firmen. Die Anzahl der Lösungs-Alternativen wird also deutlich zunehmen. Und die müssen beraten und nicht nur „vertrieben „werden. Schöne neue Welt. Aber hoffentlich nicht die von Aldous Huxley.




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